Regel 9: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Ball ist aus dem Spiel, wenn er eine der [[Torlinie|Tor-]] oder [[Seitenlinie]]n vollständig überschritten hat (siehe Bild rechts) oder der Schiedsrichter das Spiel durch einen Pfiff unterbrochen hat ([[Spielunterbrechung]]).
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Der Ball ist aus dem Spiel, wenn er eine der [[Torlinie|Tor-]] oder [[Seitenlinie]]n vollständig überschritten hat (siehe Bild rechts) oder der Schiedsrichter das Spiel durch einen [[Pfiff]] unterbrochen hat. Diese Phasen bezeichnet man als '''Spielunterbrechung''' (siehe unten).
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Zu jeder anderen Zeit ist der Ball im Spiel, wenn er durch eine [[Spielfortsetzung]] ordnungsgemäß ins Spiel gebracht wurde. Dies gilt auch dann, wenn der Ball Pfosten oder Querlatte eines [[Tor]]es oder die [[Eckfahne]] berührt und ins Spielfeld zurückprallt.<ref>{{Regelheft|ausgabe=2020/2021|seite=61}}</ref>
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Als Spielunterbrechung bezeichnet man die Phasen während des laufenden Spiels, in denen der Ball nicht im Spiel ist (siehe oben). Die meisten Spielunterbrechungen sind nur sehr kurz, zum Beispiel wenn der Ball ins Seitenaus rollt und mit einem [[Einwurf]] fortgesetzt wird. Voraussetzung für die [[Spielfortsetzung]] nach einer Spielunterbrechung ist die Zustimmung des Schiedsrichters zur Spielfortsetzung. Diese äußert der Schiedsrichter aber nicht explizit, sondern sie gilt als erteilt, wenn der Schiedsrichter die Spielfortsetzung nicht explizit '''unterbindet'''.
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Bei einer schnellen Spielfortsetzung, z.B. einem schnell ausgeführten Einwurf, kann es vorkommen, dass der Schiedsrichter die Spielfortsetzung nicht rechtzeitig durch ein Zeichen ([[Zeichengebung|Gestik]], Ruf oder [[Pfiff]]) unterbinden kann, obwohl er dies will. Das ist kein Problem, denn es kommt immer auf den ''Willen'' des Schiedsrichters an, er kann also diese schnelle Spielfortsetzung zurückpfeifen.
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Es gibt viele Gründe für die Unterbindung der Spielfortsetzung durch den Schiedsrichter, beispielsweise die Durchführung einer [[Auswechslung]], die Aussprache einer [[persönliche Strafe|persönlichen Strafe]], eine [[Verletzung]]sbehandlung und vieles mehr.
  
Zu jeder anderen Zeit ist der Ball im Spiel, wenn er ordnungsgemäß ins Spiel gebracht wurde ([[Spielfortsetzung]]). Dies gilt auch dann, wenn der Ball Pfosten oder Querlatte eines [[Tor]]es oder die [[Eckfahne]] berührt und ins Spielfeld zurückprallt.<ref>{{Regelheft|ausgabe=2020/2021|seite=61}}</ref>
 
 
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Aktuelle Version vom 14. März 2021, 21:18 Uhr

Der Ball ist erst aus dem Spiel, wenn er die Begrenzungslinie vollständig überschritten hat (rechts). Befindet sich ein Teil seines Umfangs noch über der Linie, ist der Ball im Spiel (links).

Die Regel 9 bestimmt, wann ein Ball im Spiel und aus dem Spiel ist.

Der Ball ist aus dem Spiel, wenn er eine der Tor- oder Seitenlinien vollständig überschritten hat (siehe Bild rechts) oder der Schiedsrichter das Spiel durch einen Pfiff unterbrochen hat. Diese Phasen bezeichnet man als Spielunterbrechung (siehe unten).

Zu jeder anderen Zeit ist der Ball im Spiel, wenn er durch eine Spielfortsetzung ordnungsgemäß ins Spiel gebracht wurde. Dies gilt auch dann, wenn der Ball Pfosten oder Querlatte eines Tores oder die Eckfahne berührt und ins Spielfeld zurückprallt.[1]

Spielunterbrechung[Bearbeiten]

Als Spielunterbrechung bezeichnet man die Phasen während des laufenden Spiels, in denen der Ball nicht im Spiel ist (siehe oben). Die meisten Spielunterbrechungen sind nur sehr kurz, zum Beispiel wenn der Ball ins Seitenaus rollt und mit einem Einwurf fortgesetzt wird. Voraussetzung für die Spielfortsetzung nach einer Spielunterbrechung ist die Zustimmung des Schiedsrichters zur Spielfortsetzung. Diese äußert der Schiedsrichter aber nicht explizit, sondern sie gilt als erteilt, wenn der Schiedsrichter die Spielfortsetzung nicht explizit unterbindet.

Bei einer schnellen Spielfortsetzung, z.B. einem schnell ausgeführten Einwurf, kann es vorkommen, dass der Schiedsrichter die Spielfortsetzung nicht rechtzeitig durch ein Zeichen (Gestik, Ruf oder Pfiff) unterbinden kann, obwohl er dies will. Das ist kein Problem, denn es kommt immer auf den Willen des Schiedsrichters an, er kann also diese schnelle Spielfortsetzung zurückpfeifen.

Es gibt viele Gründe für die Unterbindung der Spielfortsetzung durch den Schiedsrichter, beispielsweise die Durchführung einer Auswechslung, die Aussprache einer persönlichen Strafe, eine Verletzungsbehandlung und vieles mehr.

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. DFB Fußball-Regeln, Ausgabe 2020/2021, Seite 61
Dieser Artikel wurde inhaltlich geprüft.