Ballberührung des Schiedsrichters

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In bestimmten Spielsituationen kommt es zu einer Ballberührung des Schiedsrichters. Gegebenenfalls wird das Spiel unterbrochen und mit einem Schiedsrichter-Ball fortgesetzt.

Bis zum Ende der Saison 2018/2019 galt pauschal die Regelung Der Schiedsrichter ist Luft. Eine Ballberührung führte dementsprechend nie zu einer Spielunterbrechung, sondern das Spiel wurde einfach fortgesetzt, als hätte es die Ballberührung nicht gegeben. Diese Regel gilt nicht mehr, sie wurde durch die Regeländerungen 2019/2020 abgeschafft.

Vorgehen bei einer Ballberührung des Schiedsrichters

Wenn der Schiedsrichter den Ball berührt, wartet er zunächst ab, wie sich die Spielsituation weiter entwickelt. In den folgenden Fällen muss der Schiedsrichter das Spiel unterbrechen und mit einem Schiedsrichter-Ball für das Team, das sich vor der Ballberührung des Schiedsrichters in Ballbesitz befunden hat, fortsetzen:

  • Durch die Ballberührung kommt die andere Mannschaft in Ballbesitz,
  • der Ball geht direkt ins Tor oder
  • durch die Ballberührung wird ein aussichtsreicher Angriff eingeleitet. Hierbei ist es egal, für welches der beiden Teams dieser Vorteil entsteht.

Liegt keine dieser Fälle vor, läuft das Spiel weiter.